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  • Guido Roos

    Geschäftsführer
    REGION LUZERN WEST
    Wolhusen

    Tel +41 (0)41 490 02 80

    Stand:
    8. April 2020 (Projekt läuft)
    Träger:
    REGION LUZERN WEST

Entwicklung der neuen Mobilitätsstrategie der REGION LUZERN WEST

Die REGION LUZERN WEST hat in den vergangenen Jahren im Bereich der Mobilität viel erreicht. Basis dafür war die Mobilitätsstrategie aus dem Jahr 2013. Nun werden wir gemeinsam mit unseren Verbandsgemeinden eine neue Mobilitätsstrategie entwickeln. Auf diesem Weg werden wir von einem externen Büro begleitet, welches im Ausschreibungsprozess überzeugen konnte.

IST-Situation – Wie war der Stand vor der Projektumsetzung?

Die REGION LUZERN WEST verfügt aktuell über eine Mobilitätsstrategie vom November 2013, welche inhaltlich in den Jahren 2011 bis 2013 entwickelt wurde. 

Aufgrund neuer Entwicklungen wie 
•    Technologische Entwicklungen
•    Gesellschaftswandel
•    Weltweite Megatrends
•    Neue Mobilitätsformen (z.B. Taxito, Uber, etc.) 
•    Neuer ÖV-Bericht 2018-2021 

und vor dem Hintergrund  
•    des neuen Bauprogramms für die Kantonsstrassen 2019-2022 
•    verschiedene Bauprogramme an Bahnhöfen, sowie
•    Diverse Stellungnahmen der Region Luzern West 

ist die Erarbeitung einer neuen Mobilitätsstrategie erforderlich.

Hinzu kommt, dass viele Massnahmen aus der bestehenden Mobilitätsstrategie umgesetzt werden konnten. Besonders mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 wurde ein eigentlicher Quantensprung im Öffentlichen Verkehr erreicht. Zudem wurden auch Massnahmen aufgegleist und umgesetzt, welche nicht in der aktuell gültigen Mobilitätsstrategie aufgeführt sind. 

Projektidee – Was soll verbessert werden?

Die neue Strategie soll dazu beitragen, dass die Arbeitsgruppe Verkehr auch in Zukunft Leistungen für unsere Verbandsgemeinden erbringen kann, indem sie eine Basis bildet, um die Gesamtinteressen der Region vertreten zu können. 

Projektziele – Welche konkreten Ziele verfolgt das Projekt?

Das Ziel einer neuen Mobilitätsstrategie der REGION LUZERN WEST lässt sich wie folgt zusammenfassen:

«Die neue Mobilitätsstrategie der REGION LUZERN WEST ist das Resultat eines Prozesses, der bis Ende 2020 mit allen Verbandsgemeinden und weiteren ausgewählten Akteuren bestritten wird. Dabei werden gemeinsame Positionen und Stossrichtungen definiert. Diese stellen die Basis dar, um in den nächsten Jahren die Interessen unserer Region im Bereich der Mobilität zu vertreten. Das Resultat ist in einem Strategiepapier prägnant zusammengefasst. 

Das Strategiepapier umfasst eine Auslegeordnung der wesentlichen Trends und Entwicklungen sowie der wichtigsten Strategien auf nationaler und kantonaler und regionaler Ebene in Bezug auf die Mobilität. 

Es soll die angestrebte Entwicklung der Mobilität (Personen- und Güterverkehr) in unserem Raum – und angrenzenden Gebiete – in den nächsten 5-10 Jahren aufzeigen. Daraus sollen die 8-15 Schlüsselmassnahmen abgeleitet werden.

Vor allem die Schlüsselmassnahmen dienen danach als Leitlinie – als mittelfristiger Auftrag – für die Arbeitsgruppe Verkehr. Sie sind somit sehr stark in den Verbandsgemeinden verankert.» 

Am Ende dieses Prozesses (Ende 2020) liegt uns demnach ein Strategiepapier mit folgendem Inhalt vor:
•    Mobilitätsstrategie 2.0 der REGION LUZERN WEST
•    8-15 Schlüsselmassnahmen

Projektstand vom 8. April 2020 – Was wurde erreicht?

Im zweiten Semester 2019 hat die Arbeitsgruppe Verkehr die Weichen gestellt für die Entwicklung der Neuen Mobilitätsstrategie. Dabei wurde auch beschlossen, dass diese durch ein externes Büro zu begleiten wäre. Ein Kernteam – bestehend aus Mitgliedern der Arbeitsgruppe Verkehr – wurde gebildet, welches sich im Januar 2020 vertieft mit dem Ausschreibungsprozess auseinandergesetzt und diesen festgelegt hatte.

Die Ausschreibung konnte erfolgreich durchgeführt werden. Am 23. März 2020 präsentierten – aufgrund der Situation mit dem Coronavirus – mehrere Anbieter per Videokonferenz ihr Angebot. Dabei konnte das gemeinsame Angebot der «Interface GmbH» mit Prof. Dr. Ueli Haefeli sowie die die «Rapp Trans Angebot» mit Yves Gasser überzeugen. 

Die Kerngruppe stellte der Verbandsleitung deshalb den Antrag, auf deren Angebot einzugehen. Die Verbandsleitung ist diesem Antrag am 7. April 2020 gefolgt. Der Auftrag konnte in der Folge erteilt werden.

Ausblick – Wie geht es weiter?

Eine erste Arbeitssitzung zwischen der Kerngruppe und den Experten von Interface/Rapp Trans findet am 27. April 2020 statt. Workshops mit Vertretern der Verbandsgemeinden sind geplant.