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  • Phase:
    Vorprojekt
    Dauer:
    1. Juni 2022 bis 31. Juli 2023 (geplanter Abschluss)
    Stand:
    1. September 2022 (Projekt läuft)
    Träger:
    Gemeinde Schüpfheim - UNESCO Biosphäre Entlebuch - Pro Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz - Schüpfheim Tourismus

Dezentrale Erlebniswelt HOLZ

Die Gemeinde Schüpfheim entwickelt vor Ort die dezentrale Erlebniswelt HOLZ. Innovative, neue, bestehende sowie auch für Schlechtwetter geeignete, Angebote zu den Themen Natur, Energie und Holzwirtschaft sollen unter eine Dachmarke gestellt werden. Der Rohstoff Holz wird für Besuchende vielseitig erfahr- und erlebbar.

Management Summary – Worum geht es?

Die Gemeinde Schüpfheim entwickelt vor Ort die dezentrale Erlebniswelt HOLZ. Innovative, neue, bestehende sowie auch für Schlechtwetter geeignete, Angebote zu den Themen Natur, Energie und Holzwirtschaft sollen unter eine Dachmarke gestellt werden. Der Rohstoff Holz wird für Besuchende vielseitig erfahr- und erlebbar. Dank der regionalen
Bedeutung des Materials Holz entstehen mittendrin in der UNESCO Biosphäre Entlebuch (UBE) Verbindungen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Region und zu den weiteren dezentralen Erlebniswelten aller UBE Gemeinden.

IST-Situation – Wie war der Stand vor der Projektumsetzung?

Die Organisation UNESCO Biosphäre Entlebuch (UBE) hat im Masterplan Tourismus (2022) die Teilräume der Biosphäre – die sogenannten dezentralen Erlebniswelten – entwickelt und für jede Erlebniswelt mit den Partnern in der Region eine klare, attraktive und identitätsstiftende Positionierung erarbeitet. So wird die Identität der Region und der einzelnen Gemeinden gestärkt und die lokale Bevölkerung wie auswärtige Besucherinnen und Besucher finden im ganzen Gebiet spannende Erlebniswelten mit ausgeprägter lokaler Bedeutung. Der Gemeinde Schüpfheim fehlte bislang eine solche Positionierung, die ebenfalls im Rahmen des Masterplans und weiteren Arbeitsschritten erarbeitet wurde. Die Gemeinde verfügt über eine traditionelle, lebendige und vielseitige Holz- und Forstwirtschaft, setzt Holz als
Material bei öffentlichen Bauten ein und pflegt die aktuellen Energie- und Naturthemen. Es bestehen bereits erste Freizeitangebote im Zusammenhang mit der Thematik Holz, dies ist jedoch ausbaubar. Weiter fehlen in der Region Schlechtwetterangebote. Entsprechend dem UBE Masterplan Tourismus sind diese Angebote zu verbinden, auszuweiten
und bekannter zu machen.

Projektidee – Was soll verbessert werden?

HOLZ prägt seit jeher die Natur und die Wirtschaft der UBE. Schüpfheim, als regionales Zentrum der Biosphäre, übernimmt im Rahmen der Erlebniswelt HOLZ einerseits eine Rolle als Botschafterin des ganzen Entlebuchs und unterstreicht andererseits die eigenen Stärken, in dem die Angebote unter eine Dachmarke gestellt werden. Damit wird die Attraktivität des Standortes Schüpfheim erhöht. Durch die Entwicklung weiterer Angebote wie Exkursionen und einem Kernzentrum soll eine sinnvolle Kombination von Indoor- und Outdooraktivitäten entstehen und die Positionierung der Zentrumsfunktion mit der Inwertsetzung des Themas Holz auf Angebotsebene verstärkt werden.

Projektziele – Welche konkreten Ziele verfolgt das Projekt?

Im Vorprojekt ist ein Konzept für ein Hauptprojekt zu erarbeiten.

  • Neue Exkursionen und Erlebnisstandorte bzw. Erweiterungen sind zu schaffen (Miteinbezug lokale Holz- und Waldwirtschaft)
  • Bestehenden Freizeitangebote zum Thema Holz sind miteinzubeziehen und im Sinne des Dachthemas eventuell aufzufrischen und über Exkursionen zu beleben
  • Ein Kernstandort zur umfassenden Besucherinformation zum Thema HOLZ soll geprüft werden (Erweiterung im Entlebucherhaus)

Projektstand – Was wurde erreicht?

Das Projekt befindet sich in der Anfangsphase. Die Trägerschaft wurde erweitert mit der UNESCO Biosphäre Entlebuch, Pro Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz und Schüpfheim Tourismus. Zur Erarbeitung des Konzepts wurde eine professionelle Begleitung beauftragt. Die Projektgruppe ist eingesetzt. In einer ersten Phase wird eine Bestandesanalyse realisiert. Ein Kick-off Workshop zur breiten Abstützung des Projekts und Basisarbeit zu gewünschten Themen- / Angebotsbereiche ist im Herbst geplant.

Ausblick – Wie geht es weiter?

Die Massnahmen werden in einem zweiten Schritt definiert und geschärft. Es sind ebenfalls Varianten zur Umsetzung aufzunehmen und konzeptionell auszuarbeiten. Zum Abschluss der Arbeiten im Vorprojekt sind Massnahmen zur Umsetzung inklusive erweiterter Trägerschaft und Finanzierung aufzuzeigen.

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