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  • Phase:
    Kommunikations- und Beteiligungskonzept
    Dauer:
    28. Februar 2021 (geplanter Abschluss)
    Stand:
    15. Juni 2020 (Projekt läuft)
    Träger:
    Gemeinde Ufhusen

Dorfkernentwicklung Ufhusen

Das Dorf von Ufhusen soll attraktiver und das touristische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenzial soll besser genutzt werden. Jetzige und neue Nutzungen sollen an einem neuen Dorfkern konzentriert und Synergieen genutzt werden. Der Gemeinderat will das Projekt mit diversen Anspruchsgruppen, wie Tourismusorganisationen, Nachbarn, Bevölkerung usw. entwickeln.

IST-Situation – Wie war der Stand vor der Projektumsetzung?

Das Dorf Ufhusen ist ein Strassendorf. Die Läden, Restaurants und Betriebe waren der Strasse entlang aufgereiht. Die Erdgeschossnutzungen sind mehr und mehr verschwunden. Das letzte Restaurant hat seine Türen im Sommer 2019 geschlossen. Ein eigentlicher Treffpunkt, wo sich die Bevölkerung spontan begegnet, existiert nicht mehr. Benutzer des Jakobsweges finden keine Möglichkeit zum Einkehren oder Übernachten und es hat sehr viele Wegpendler. Ufhusen hat ein sehr gut funktionierendes Vereinsleben, jedoch finden diese keine Räumlichkeiten um sich zu treffen und auszutauschen.

Projektidee – Was soll verbessert werden?

Mit einer Konzentration der Nutzungen soll das Dorfleben wieder stärker aktiviert werden, die Abwanderung vermindert, Arbeitsplätze vor Ort, spontane Begegnungen und Aktivitäten, die das Dorfleben und die Zuwanderung fördern.
Die Gemeinde ist in der glücklichen Lage, eine freie Parzelle mitten im Dorf zu besitzen, welche sich für ein neues Dorfzentrum eignet. Die Bushaltestelle des öffentlichen Verkehrs befindet sich ebenfalls an diesem Ort, was eine sehr gute Ausgangslage der Erschliessung auch für Touristen darstellt. Zusammen mit den umliegenden Parzellen, dem Strassenraum und dem Buswendeplatz, kann dieser Dorfteil aufgewertet und als neues Dorfzentrum aktiviert werden. 

Projektziele – Welche konkreten Ziele verfolgt das Projekt?

  1. Die verschiedenen öffentlichen und halböffentlichen Nutzungen sind an einem Ort konzentriert. Das Dorf hat wieder einen belebten Dorfkern, der gleichzeitig gestalterisch und wirtschaftlich aufgewertet ist.
  2. Gewerbe, öffentliche Dienstleistungen, Räume für Vereine, Arbeitsplätze als CoWorkingSpace und touristisches Angebot sind unter einem Dach vereint, befruchten sich gegenseitig und nutzen Synergien.
  3. Die Möglichkeit flexibler Arbeitsplätze im Dorf ist vorhanden. Die Abwanderung hat abgenommen. Es hat weniger Wegpendler.

Die Betroffenen und die Bevölkerung identifizieren sich mit der neuen Ausrichtung und tragen diese aktiv mit.

Projektstand – Was wurde erreicht?

Ende 2018 bis April 2019 wurden mittels Workshops und in persönlichen Gesprächen mit Dorfbewohnern die Situation und Einstellung zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben erörtert. Eine klare Mehrheit ist der Meinung, dass eine Konzentration der Nutzungen Sinn macht und sich positiv auf das Dorfleben auswirken wird.

Die Bevölkerung wurde an der Gemeindeversammlung im Dezember 2019 über den Projektstand und die Projektidee informiert.

Mit den Direktbetroffenen des Planungsperimeters, Vertretern der Toursimusorganisationen Huttwil und Willisau, sowie weiteren Akteuren wurden Gespräche geführt, in denen ihre grundsätzliche Einstellung und Bedürfnisse zu einer möglichen Entwicklung erörtert wurde. Eine Analyse, welche bewusst den Horizont weit öffnet und die Aspekte der Landschaft, der Siedlung, der Entwicklung, des Dorflebens, des Tourismus, wie auch der Zonenvorschriften beleuchtet, dient als Grundlage für den weiteren Prozess. Daraus und aus den Gesprächen wurden Schlüsse für den weiteren Prozess gezogen und Zielbilder bezogen auf potenzielle Nutzer entworfen. Die Analyse und Zielbilder wurden dem Gemeinderat vorgestellt und in einem Workshop diskutiert.

Ausblick – Wie geht es weiter?

Als nächsten Schritt werden Bebauungsmöglichkeiten entworfen. Diese Varianten werden zusammen mit den Zielbildern zunächst den Direktbetroffenen vorgestellt und anschliessend mit der Bevölkerung in einem Workshop am 02. September 2020 diskutiert.

 

Lesenswertes

Ein Treffpunkt im Herzen von UfhusenAus dem Willisauer Bote vom 22. September 2020: «Ein gut entwickelter und fortschrittlicher Dorfkern macht die Gemeinde attraktiv – auch für Aussenstehende», sagt Sidler. Sie analysierte unter anderem die Aspekte der Landschaft, der Entwicklung und des Dorflebens.
Ufhusener Vereine vermissen einen TreffpunktAus der Luzerner Zeitung vom 21. September 2020: Ein Treffpunkt, wo sich die Bevölkerung spontan begegnet, existiert nicht mehr. Das soll sich nun ändern, und zwar im Rahmen des Projekts Dorfentwicklung.

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