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  • Phase:
    Projekt
    Dauer:
    16. Dezember 2022 bis 31. Oktober 2023 (geplanter Abschluss)
    Stand:
    12. Juli 2023 (Projekt läuft)
    Träger:
    Gemeinden Habkern BE, Schangnau BE und Flühli LU

Wiederaufbau Teufels- und Skulpturenbrücke

Drei Gemeinden planen den Wiederaufbau in Form von zwei Hängebrücken und einem Fussgängersteg. Durch die beiden Hängebrücken kann eine zusätzliche Attraktion im bekannten und beliebten Gebiet für den sanften Tourismus geschaffen werden.

Management Summary – Worum geht es?

Ein heftiges Unwetter hat am 4. Juli 2022 im riesigen Einzugsgebiet über dem Augstmatthorn bis hin zur Schratteflue grosse Wassermengen niedergelassen. Dabei wurden auch drei Wander-Brückenstege mitgerissen. Betroffen sind der «Skulpturenweg», welcher die Gemeinden Schangnau und Flühli verband, die «Teufelsbrücke», welche die Gemeinden Habkern und Flühli verband und der Steg «Schneebergli» welcher in der Gemeinde Flühli liegt. Die drei betroffenen Gemeinden planen nun den Wiederaufbau in Form von zwei Hängebrücken und einem Fussgängersteg. Durch die beiden Hängebrücken kann eine zusätzliche Attraktion im bekannten und beliebten Gebiet für den sanften Tourismus geschaffen werden.

IST-Situation – Wie war der Stand vor der Projektumsetzung?

Seit dem Unwetter können diese beliebten Wanderwegrouten, welche in den Richtplänen Wanderwege Entlebuch, Emmental und Berner Oberland aufgeführt sind, nicht mehr begangen werden. 2004 wurden viele Kilometer Wanderwege im Bereich Kemmeriboden-Bad vom Asphalt auf wanderfreundliche Wege entlang des Gewässers verlegt. Dabei sind die zerstörten Brücken zentral. Wird die Finanzierung der Brücken für die drei betroffen Gemeinden des Unwetters mit unzähligen Schäden nicht stark entlastet, ist eine Umsetzung unmöglich.

Projektidee – Was soll verbessert werden?

Die drei Gemeinden Habkern, Schangnau und Flühli planen in enger Zusammenarbeit den Wiederaufbau in Form von zwei Hängebrücken und einem Fussgängersteg. Mit Hängebrücken («Skulpturenweg» und «Teufelsbrücke») an neuen Standorten können die Überquerungen sicherer und höher gebaut werden. Dadurch sollten die Brücken künftigen Unwetter- und Hochwassersituationen problemlos Stand halten. Ferner dienen insbesondere die Hängebrücken als zusätzliche Attraktion im wunderschönen Naherholungsgebiet für den sanften Tourismus. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Kantonen Bern und Luzern sowie zwischen den Gemeinden Schangnau, Habkern und Flühli kann nur Gewinner bringen und verhilft den Gemeinden zu mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätzen.

Projektziele – Welche konkreten Ziele verfolgt das Projekt?

Ziel ist es, die wichtigen Wanderwegrouten nachhaltig zu sichern und ein Wandererlebnis für Einheimische, Zweitwohnungsbesitzer und vor allem Gäste zu schaffen. Das gesamte Wandergebiet in der Region Kemmeriboden- Bad, Sörenberg und Habkern ist prädestiniert für Familien, Tagestouristen, Hotelgäste, Ferienbewohner und für die lokale Bevölkerung aus den umliegenden Zentren. Das Gebiet dient als Naherholungsgebiet und ist erreichbar mit dem ÖV. Damit die oben beschriebenen Angebote weiter genutzt werden können, müssen die zerstörten Brücken der Wanderwege ersetzt werden.

 

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